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Anwendungsverfahren für wasserlösliche Düngemittel

May.13.2026

Wasserlösliche Düngemittel sind nicht nur in ihrer Vielfalt groß, sondern bieten auch flexible Anwendungsverfahren, die sich im Allgemeinen in drei Hauptkategorien unterteilen:

**Tropfbewässerung, Sprinklerbewässerung und Bodenlose Kultivierung**

In Regionen mit schwerer Wasserknappheit, auf großflächigen kommerziellen Betrieben sowie bei hochwertigen und wertvollen Erntepflanzen werden häufig Verfahren wie Tropfbewässerung, Sprinklerbewässerung und bodenlose Kultivierung eingesetzt, um Bewässerungswasser zu sparen und die Arbeitseffizienz zu steigern. Während des Bewässerungsprozesses wird der Dünger direkt im Wasser gelöst; dadurch erfolgen Bewässerung und Düngung gleichzeitig – eine Praxis, die als „integriertes Wasser- und Düngemanagement“ bezeichnet wird. Dadurch können Pflanzen ihre notwendigen Nährstoffe über die wasserlöslichen Düngemittel aufnehmen, was sowohl Wasser als auch Dünger spart als auch gleichzeitig die Arbeitseffizienz erhöht.

**Bodenbegossen (Boden-Drenching)**

Bei der Bewässerung oder Tröpfchenbewässerung des Bodens wird der wasserlösliche Dünger vorab in das Bewässerungswasser eingemischt. Dadurch kommt es zu einem vollständigen Kontakt der Pflanzenwurzeln mit dem Dünger, sodass die chemischen Nährstoffelemente über die Wurzelatmung in die verschiedenen Pflanzengewebe transportiert werden können.

**Blattapplikation**

Wasserlösliche Dünger können mit Wasser verdünnt und gelöst sowie direkt als Blattdüngung aufgesprüht oder – in Kombination mit nicht alkalischen Pestiziden – gemeinsam angewendet werden. Die Nährstoffe gelangen über die Stomata der Blätter ins Innere der Pflanze. Diese Methode stellt eine optimale Korrekturmaßnahme bei Nährstoffmangel dar, insbesondere bei Jungpflanzen oder Kulturen mit unterentwickelten Wurzelsystemen. Sie steigert deutlich die Effizienz der Düngeraufnahme und -nutzung und erleichtert zudem den internen Transport der Nährstoffelemente innerhalb der Pflanze.

**Hinweise zur Anwendung wasserlöslicher Dünger**

Die Düngung in „kleinen Dosen, häufig“ ist ein grundlegendes Prinzip für den rationellen Einsatz wasserlöslicher Düngemittel. Dieser Ansatz entspricht der natürlichen Eigenschaft des Pflanzenwurzelsystems, Nährstoffe kontinuierlich aufzunehmen; zudem wird so der Nährstoffverlust durch Auswaschung minimiert – ein häufiges Problem bei der einmaligen Ausbringung großer Düngermengen. Bei der Anwendung wasserlöslicher Düngemittel sind außerdem folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

**Sofort vorbereiten und anwenden**

Düngemittel sind stets unmittelbar nach dem Mischen vorzubereiten und anzuwenden – insbesondere in Regionen mit schlechter Wasserqualität –, um unerwünschte Reaktionen der Düngemittelbestandteile mit im Wasser enthaltenen Stoffen zu vermeiden.

**Den geeigneten Zeitpunkt für die Ausbringung wählen**

An sonnigen Tagen mit hohen Temperaturen sollte die Düngung vor 10:00 Uhr oder nach 16:00 Uhr erfolgen, um eine Ausbringung unter intensiver direkter Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Vermeiden Sie zudem die Düngung an regnerischen Tagen – insbesondere bei Blattdüngung –, um zu verhindern, dass der Dünger weggewaschen wird.

**Bei Verwendung der Tropfbewässerung zunächst klare Wasser durchlaufen lassen**

Bei der Anwendung wasserlöslicher Düngemittel über Tropfbewässerung sollte zunächst klare Wasser durch das System geleitet werden. Die Zufuhr der Düngerlösung darf erst beginnen, nachdem die Bewässerungsleitungen vollständig mit Wasser gefüllt sind. Unmittelbar nach Abschluss der Düngung ist über die Tropfbewässerung für 20 bis 30 Minuten klare Wasser durch das System zu leiten, um jegliche Reste der Düngerlösung vollständig aus den Leitungen zu spülen. Wird diese Spülung unterlassen, kann es am Tropfer zu einem Wachstum von Moos, Algen oder anderen Mikroorganismen kommen, was zu Verstopfungen führt.

**Vorsichtsmaßnahmen beim Mischen: Achten Sie auf den pH-Wert und auf Ausflockung**

Beim Mischen von Düngemitteln mit Pestiziden für die Wurzelbewässerung oder Blattanwendung sollten saure Düngemittel nicht mit alkalischen Pestiziden und alkalische Düngemittel nicht mit sauren Pestiziden kombiniert werden. Darüber hinaus ist es entscheidend, die Mischung während der Herstellung genau zu beobachten, um Anzeichen einer Ausflockung (Verklumpung oder Ausfällung) zu erkennen; falls eine Ausflockung auftritt, darf die Mischung nicht verwendet werden.